Theo´s Tipp im Dezember 2018

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Liebe Gartenfreunde,

dieses Jahr gab es bei uns einen milden Jahreswechsel. Ein Tiefdruckgebiet folgte dem nächsten. Damit es in dieser Zeit richtig kalt wird, benötigen wir Strömungen aus Russland und Ostwinde.

Auch wenn wir Gärtner starke Fröste fürchten, so helfen diese uns auch. Bei milden Temperaturen überwintern manche Schädlinge, während diese bei tiefen Temperaturen absterben und sich im Frühjahr erst aus im Herbst abgelegten Eiern entwickeln müssen.

Ein großer Nutzen von Frösten ist die sogenannte Frostgare. Gerade Gartenfreunde mit schweren Tonböden nutzen diese gerne. Wird im Herbst umgegraben und verbleiben die Schollen auf dem Gartenland, läßt der Frost das Wasser in den Schollen gefrieren und die Schollen fallen in guter Krümelstruktur auseinander.

Übel wird es, wenn wir nach einem milden Winter im Frühjahr starke Fröste bekommen. In der Winterruhe können die Pflanzen unserer Breiten tiefe Temperaturen gut vertragen. Anders sieht es aus, wenn diese schon ausgetrieben haben. Helfen tun langfristig kleine Hecken. Deshalb kommen die Buchsbaumhecken historisch aus den Kloster- und Bauerngärten, weil diese hiermit Ihre Pflanzen vor Frost schützen. Wer seinen Weihnachtsbaum noch hat, kann mit den Zweigen auch vorbeugend die Rosen abdecken.

Unsere Maulwürfe sind zu Zeit sehr aktiv. Wir sollten die Hügel abtragen und so den Rasen darunter schützen. Ich baue zurzeit neue Hochbeete. Vier Pfosten in die Erde und unbehandelte Bretter daran schrauben. Der Hohlraum wird gefüllt unten mit Schnittgrün, dann folgt grober Kompost, dann feiner Kompost und oben Mutterboden. Hierfür ist die Erde aus den Maulwurfshaufen hervorragend geeignet.

Wir sollten auch jetzt schon die Nistkästen für das Frühjahr aufhängen. Unsere Vögel sichern sich Ihre Kinderstube früher als wir denken.

Jetzt ist auch Zeit, die schöne Gartenliteratur, die man zum Fest geschenkt bekommen hat, zu lesen. Dann können wir unsere Aktivitäten für 2019 planen.

Euer Theo